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Rückblick 04.09.2010 Oetinger Villa und 20.11. Fatal

So, nach langer Wartezeit schieben wir jetzt endlich noch die Nachbetrachtungen von Landau und Darmstadt hinterher. Aber der Reihe nach:
Nach über 2 Jahren Pause wurden wir mal wieder – diesmal vom Klobi – in die Oetinger Villa eingeladen. Wahrscheinlich sollte man eher sagen: Nach über 2 Jahren Pause fanden wir endlich wieder einen für alle passenden Termin, aber andersrum klingt´s einfach besser...
Also brachen wir am Samstag, den 4. September, wie immer überaus pünktlich auf und unterschätzen die uns eigentlich bekannte Baustelle, sodass wir eher kurz vor knapp eintrudelten. Da wir mal wieder das Schlagzeug im Gepäck hatten, hat es selbstverständlich auch niemanden gestört, dass wir spät dran waren. Nichtsdestotrotz reichte es nach einer heftigen Aufbauphase und einem kurzen Soundcheck erstmal in den Genuss eines leckeren Essens zu kommen. Wäre die Paellapfanne nicht schon mit angebrannten Sedimenten der Vorzeit verkrustet gewesen, hätten wir echt einen Michelin-Stern auspacken müssen, so reichte es aber nur zu anerkenndem Nicken der Restaurantkritiker und überschwänglichen Dankesreden.

Die musikalische Eröffnung des Abends lieferten Modern Stalking mit flottem Rumpel-Punk. Leider hatten mal wieder viele aus Darmstadt und Umgebung gedacht, dass bei Soliaktionen schon andere solidarisch sein werden und schafften es nicht in den Konzertraum oder waren erst gar nicht in der Villa aufgetaucht. Es folgte eine kurze Auseinandersetzung wegen dem Schlagzeugumbau, bei der Stefan einen Kasernenton anschlug, den wir von ihm gar nicht erwartet hätten. Verdutzt zogen wir schnell die Köpfe ein, taten so, als würden wir nicht dazugehören oder gerade etwas seeehr interessantes auf dem Bierflaschenetikett lesen und überließen es Monkey Business Stefan freundlich aber bestimmt wieder auf den Boden normalen kommunikativen Handelns *zwinker* zurückzuholen. Also blieb es doch bei der ursprünglichen Bandreihenfolge und wir waren nach den Hardcore-Monkeys dran. Der Auftritt machte wieder einen riesen Spaß und die legendäre Hitze der Villascheinwerfer machte die alten, verkürzten Sehnen geschmeidig, der von Satscho professionell gemsichte Sound verband sich mit der Atmosphäre – ach lassen wir das...

Der Abend wurde noch lang, wir mussten einem 18-jährigen Jungpunk das Durchschnittsalter der Band verraten und ich war mal wieder der einzige, der es in ein Bett schaffte; die anderen blieben wie so oft auf der Couch hängen. Am nächsten Morgen dann die Hiobsbotschaft: Darmstädter Marathon, die Route führt direkt an der Villa vorbei und damit ist unser einziger Rückzugsweg versperrt! Nach erfolglosem Auskundschaften eventueller Alternativrouten und nachdem das mit bunthaarigen beladene Auto von Modern Stalking die Villa glücklich verlassen und nicht in Polizeibegleitung oder gejagt von einem wütenden und ausdauernden Mob von Marathonläufer_innen zurückgekehrt war, fassten auch wir uns ein Herz, schoben die Absperrung beiseite und los ging´s mit zwei Karren auf die Strecke. Nach kurzer Zeit folgte die unvermeidliche Begegnung mit zwei wild mit den Armen fuchtelnden selbsternannten Blockwärtern, die aber doch nur Streckenposten waren und schließlich ein resignierter Polizist, der sich nicht für uns interessierte und ohne uns weiter zu würdigen einfach die Schranke Richtung Autobahn öffnete...



Rückblick 14.02.09 Fatal, Landau
Am Samstag, den 14. Februar, waren wir mal wieder im Fatal in Landau und es war super! Nachdem wir erstmal aufs Neue lernen mussten, dass die Augen 
meistens größer sind als der Magen und die Riesenpizza mit Espresso runtergespült hatten, eröffneten Chuzpa den Abend. Die aus zwei Typen und einer
Frau bestehende Band macht tollen, melodischen Punkrock mit teilweise etwas pubertierend wirkenden Texten (oder was war das mit "Ejakulat am Rad"???)
- lohnt sich aber auf jeden Fall anzusehen bzw. -zuhören! Dicke Empfehlung!!Danach brachten Stressfaktor die Bude zum Kochen und Markus entdeckte
den alten Spruch für sich neu: Der schönste Platz ist immer AUF der Theke!
Schließlich war es an uns, nachzulegen. Gar nicht so einfach, aber die Menge war derartig aufgeheizt, dass es einfach weiter rund ging. Nach dem
dritten Lied legte dann allerdings Flos Verstärker die übliche Bremse ein und begann rumzuspinnen, sodass Flo versprach, ihn diesmal endgültig zu
verschrotten (damit haben wir es schriftlich und ihr dürft ihn bespucken, wenn ihr ihn nochmal mit seinem Vampire-Top sehen solltet).
Weiter gings: Die Stimmung kochte hoch und damit auch die Raumtemperatur. Bei Keine Angst riss eine Gitarrensaite und ueberdosis grau musste ohne
Bass gespielt werden, da die Box ausstiegt. Das war zu diesem Zeitpunkt aber sowieso schon egal, da das Publikum die Bühne inklusive Mikro geentert
hatte und fleißig mitsang. Zur Zugabe waren wir dann wieder vollständig zu hören und das Fatal wurde zu unserem Erstaunen nicht komplett
auseinandergenommen =)


Ein unvergesslicher Abend – auch wenn wir uns mal wieder über die Unzulänglichkeiten unseres Equipments geärgert haben...

Fatal und das Landauer Mohawkpublikum: two thumbs up und danke!


Rückblick "schneller. lauter. älter" im JUZ Mannheim, 22.11.2008

Zurück aus der Babypause und gleich wieder durchgestartet; schließlich
gab es auch einiges zu feiern! Und so absolvierten wir am 22. November unsere „schneller.lauter.älter“-15-Jahre-ueg-Jubiläumsparty im Juz Mannheim. Als Organisatorin hatten wir die Anarchistische Gruppe Mannheim gewinnen können, die uns an dem Abend dankenswerterweise den Rücken freihielten. Mit von der Partie waren Stressfaktor (die nicht nur durch ihr riesiges Backdrop-Transpi begeisterten), die Wehrkraftzersetzer und Memento Mori, sodass wir unser „über 50 JahrePunkrock“-Soll problemlos erfüllten.

Das Juz füllte sich etwas träge aber doch stetig. Wir spielten nach Stressfaktor, die den Abend großartig eröffnet hatten, und kamen leider erstmal nur bis zum ersten Refrain, da das Fell der Bassdrum riss. Glücklicherweise hatten WKZ ihr eigenes Schlagzeug mitgebracht, sodass wir nach einer kurzen Umbaupause mit der hübsch bemalten WKZ-Bassdrum weiterpielen konnten. Knapp 30 Minuten Geknüppel später holten wir Daniel auf die Bühne und ueg spielte in altbewährter Besetzung mit Tobi an der zweiten Gitarre vier weitere Nummern. Dazu gab´s Freibier aus 5-Liter-Fäßchen, deren „Zapfanlagen“ offensichtlich gar nicht so leicht zu bedienen sind. Leider blieb durch die Verzögerungen nicht mehr viel Zeit für weitere Zugaben und wir machten die Bühne für Memento Mori frei, die nach 5-6 Songs fließend in WKZ übergingen...

Alles in allem ein toller Abend, nette Leute, super Essen und zufriedene Bands und VeranstalterInnen. Nochmal vielen Dank an alle Beteiligten und
gerne wieder!!!


Rückblick "Rock gegen Rechts" in Mannheim am 20.06.2008

... ist leider auch nicht der Rede wert, wir haben halt als Lückenfüller für die Pop-Akademie fungiert. Eigentlich schade um die nette Veranstaltung, bei der wir in den letzten 2 Jahren trotz einiger Pannen (nicht unsererseits...) eine Menge Spaß hatten. Doch im 3. Jahr ist die Veranstaltung etwas komerzieller geworden... Man fragt sich ob die Pop-Aklademie zu viel Geld hat, um solche Events aufzukaufen. Daher: back to the roots, Falken!!!


Rückblick Köpi, Berlin & Oetinger Villa, Darmstadt, 13. & 14.06.


Köpi bleibt...
... uns lange in Erinnerung, aber leider nicht in der Besten! Nachdem wir nach 9 Stunden Autofahrt von einem Stau in den anderen geraten und daher mit 2 stündiger Verspätung in Berlin angekommen sind, mussten wir uns zunächst vom hauseigenen Mischer dumm  von der Seite anmachen lassen, während wir hundemüde und kaputt die Instrumente aufgebaut haben. Anderen Bands sei an dieser Stelle von der Köpi und deren Personal abgeraten! Dem Thomas -  dessen  Gruppe sich für diesen Abend in die Köpi eingemietet hatte -  ein dickes Dankeschön für die Einladung nach Berlin und die Orga. Erfreulicherweise gehörten die Kaput Krauts, die nach uns die Ehre hatten, ebenfalls zu den angenehmen Erscheinungen dieses Abends. Nette Jungs - Danke für die coole Musik!
Gig in Berlin abgehakt, (fast) den ganzen Weg wieder zurück in die Oetinger Villa und noch müder als am Abend vorher alles wieder ausgepackt und aufgebaut. Diesmal aber froh, bekannte und vor allem freundliche Gesichter zu sehen! Nachdem wir ordentlich vorgelegt hatten, waren Chaoze One und Ska Allüren an der Reihe. Chaoze hat gezeigt, dass er bei jedem Mal besser wird - eine Wahnsinns Show ohne Atempausen! Die Ska Allüren zeigten auf sehr sympathische Art und Weise, wie man Punk und Ska verknüpfen kann. Alles in allem ein super Abend, nur getrunken haben wir natürlich wieder zu viel!

Rückblick Karlsruhe, 17.05.08

Größer, heller und mit richtigen Toiletten ausgestattet ist es jetzt, das neue Crazy Kong, Vereinsheim des legendären Musikult e.V. Wir waren sehr beeindruckt. Zum Glück blieb unverändert: die fette Anlage, der gute Sound und die coole Belegschaft, die, ohne Aufhebens darum und Kohle daran zu machen, Selbstverwaltung, DIY und Pflege der unkommerziellen Subkultur praktiziert.

Gegen halb 11 schwang sich dann Dora Diamant auf die Bühne, um uns und die anderen 70 Zuhörer auf einen einstündigen, düsteren, aber schönen Trip zu schicken. Allen, die auf Düsterpunk stehen und Dora Diamant nicht kennen, sei unbedingt ihre Homepage und ihre CD ans Herz gelegt.
Dann war es an uns, nachzulegen.  Natürlich hat es wieder 2-3 Lieder gebraucht, um auf Betriebstemperatur zu kommen, danach hat es  aber ordentlich gerockt. Ob wir so sauber gespielt haben, darf bezweifelt werden, aber wir haben eineinhalb Stunden geschwitzt wie die Schweine und hatten Riesenspaß. Und wir können davon ausgehen, dass die Stimmung und die Aussagen beim Publikum angekommen sind. So sah es zumindest aus.
Crazy Kong, Rock on!!

Rückblick Karlsruhe / Zittau, 16.02.2008

 Nachdem der Gig in Karlsruhe aufgrund eines Notfalles ausfallen musste (wird am 17.05. nachgeholt - Danke!!!), haben wir uns am 16.02. auf den Weg nach Zittau ins Café Emil gemacht. Doch auch dieser Tag sollte nicht so reibungslos verlaufen, wie gehofft...
Auf der Fahrt fiel uns schon auf, dass wir die Setlist vergessen hatten. Als dann die Instrumente reingetragen wurden, war klar, dass wir auch die Hardware fürs Schlagzeug im Proberaum hatten liegen lassen. Zum Glück waren die Nitrominds, die gerade auf Deutschland-Tour sind, so nett, ihres zur Verfügung zu stellen. Alles geklärt, ab auf die Bühne und losgelegt. Als dann aber nach der Hälfte des Sets Flos Gitarrenverstärker uns im Stich gelassen und  20 Minuten unsrer Auftrittszeit gestohlen hatte, war der Ärger perfekt...  

Eye for an Eye, Leistungsgruppe Maulich und die Nitrominds haben aber dafür gesorgt, dass wir unsern Ärger vergessen und das Festival geniessen konnten. An dieser Stelle aber nochmal ein ganz dickes Lob and die Veranstalter: auch wenn es (nicht nur für uns) ein gutes Stück Autofahrt ist bis nach Zittau, es hat sich mehr als gelohnt. Ein Haufen netter Leute im Emil, eine hervorragende Küche und gute Bands - Danke nach Zittau!!!


> Taugenix!#1   > Ueberdosis Grau – Naexter Schritt CD

> Das Cover und der Bandname lassen schon im Vorfeld vermuten, dass es hier eher düster und nachdenklich zur Sache gehen könnte und der erste Eindruck täuscht auch nicht. Ueberdosis Grau aus Frankenthal spinnen ein Netz aus Melancholie, um die ganze politische Frustration gefangen zu nehmen und sie auf ihre Art und Weise zu verarbeiten. Das verleiht dieser Platte zwar einen gewissen Hauch von Endzeitstimmung, da sie einfach die Zeichen der Zeit widerspiegelt, versucht aber zum anderen auch wachzurütteln und fordert auf, sich zu wehren. Neben politischen Inhalten verarbeiteten Ueberdosis Grau auch persönliche Emotionen und scheuen sich somit auch nicht über Ängste und Erfahrungen zu singen, was diesem Album eine besondere Note verleiht. „Goetter in weiss“ und „wtc“ sind meine persönlichen Anspieltipps. Wer also auf durchdachte Texte steht und auf Musik, die stellenweise echt in Richtung Fliehende Stürme geht, der kommt an Ueberdosis Grau nicht vorbei!

> Punkrock!#1   > Ueberdosis Grau - Naexter Schritt CD

> Und ich dachte schon, eher stirbt der Papst. Jetzt endlich nach langem Warten nach dem bis dato ersten und letzten kleinen Tonträger aus dem Jahre 1999 haben es die drei Jungs aus Frankenthal geschafft, die lange versprochene CD zu veröffentlichen. Und was soll ich sagen, das Warten hat sich mehr als gelohnt. Genialer Punkrock mit deutschen Texten weitab von Parolen, dafür umso tiefgründiger. Erinnert manchmal an Fliehende Stürme oder EA80, wobei Ueberdosis Grau eigentlich keine Vergleiche nötig haben und inzwischen eine eigenständige Band sind. Früher haben die Jungs gerne Slime, Toxoplasma oder Ramones gecovert. Heute sind sie die musikalische Weiterführung, die vor Kraft, Energie und Wut nur so strotzt. Die aber auch ihre leiseren, aber genau so hasserfüllten Momente auf dieser CD findet und kein Blatt vor den Mund nimmt. "Naexter Schritt" ist für mich eine der herausragenden Veröffentlichungen des Jahres 2005. 50 Minuten, spitzenmäßiges 20-seitiges Cover inclusive. Ganz großes Lob für die Band und Kaufempfehlung für die Leser.
Und der Papst ist ja mittlerweile auch tot.

> OX#59   > Ueberdosis Grau – Naexter Schritt CD
> „Der Berg Papier ist Massenmord“ – die dreiköpfige Band aus dem südlichen Rheinland-Pfalz bringt auf ihrem ersten „großen“ Tonträger ziemlich durchdachte Texte mit ziemlich guter Musik. Für solche Bands hat man in den neunziger Jahren den Begriff „deutschsprachiger Punkrock“ erfunden, um ihnen nicht das Etikett „Deutschpunk“ anheften zu müssen; heute dürfen alle, die mögen, die Emopunk-Schublade ganz weit aufziehen und die Band dort platzieren. Für mich ist das alles Deutschpunk, vor allem auch deshalb, weil ich mich an die Anfänge der Band noch gut genug erinnere, an zaghafte Auftritte, bei denen gegen Ende gerne Slime und Konsorten gecovert wurden. Das ist einige Jahre her, die erste EP trug noch den Titel „Schritt ins Nichts“, und mittlerweile sind die drei von Ueberdosis Grau deutlich älter und „reifer“ geworden. Einige der Stücke klingen mir zu poppig, andere sind möglicherweise zu verspielt und mit einigen Breaks zu viel versehen; unterm Strich ist das aber eine gut gelungene Platte, die neugierig auf mehr macht. Wird wirklich Zeit, dass diese Band öfters aus der Pfalz rauskommt. 7 von 10

> Endpunkt#42   > Ueberdosis Grau - naexter Schritt CD    

> Von Ueberdosis Grau hielt ich nicht so bombastisch viel. Die Band hatte ich vor vielen Jahren im "Crazy Kong" in Karlsruhe gesehen, wo die drei Musiker mit ihren Klampfen recht steif auf der Bühne standen und erst gegen Ende wach wurden, als die Stücke von Slime nachspielen konnten. Das war alles in allem nichts schlimmes, aber eben auch kein Konzert, an das man tolle Erinnerungen knüpfte. Mit "naexter schritt" gibt es jetzt die erste CD der Band, nach einer EP, die vor mehreren Jahren erschien und "schritt ins nichts" betitelt war: teilweise sehr nachdenkliche Texte und Töne, manchmal schon schwer in die Emo-Richtung gehend, teilweise arg poppig, aber immer interessant. Mehr als der übliche "ufta-uffta"-Sound, mit dem viele Deutschpunk-Bands langweilen und von daher nicht für die "Schneller lauter härter"-Fraktion geeigent. Mir hat's gefallen und ich bin gespannt darauf, wie sich die dreiköpfige Kapelle weiter entwickeln wird.

> Plastic Bomb #51   > Ueberdosis Grau - naexter schritt CD

> Das ist ja mal wirklich guter und auch recht eigenständiger deutschsprachiger Punk. Klischeelos, durchaus tiefgründige Texte ohne jegliche Parolendrescherei gehen einher mit abwechslungsreichen, meist leicht düsterem Deutschpunk voller Melancholie, der eine Wesensverwandtschaft zu P.S.R. oder Fortschreitende Angstzustände besitzt. 16 Songs wie "Brenn Feuer Brenn", "Schlangengift", "Haus der falschen Träume" oder "Reisswölfe" schicken den Hörer auf eine knapp 50-minütige, kurzweilige und unterhaltsame Entdeckungsreise, in der auch Zwischentönen ausdrücklich der nötige Platz eingeräumt wird. Tanzbar, pogotauglich, nachdenklich - Ueberdosis Grau haben für jede Stimmung die passende Antwort. Einziges Manko ist die zu lange Spielzeit, weil zwischendurch hin und wieder mal Längen auftreten.

> Plastic-Bomb #26   > Ueberdosis Grau - schritt ins nichts EP

> Schöne Platte mit eigenständigem Deutsch-Punk und sehr guten, klischeelosen Texten. Dabei ist die Aufmachung mit dem kopierten Faltcover sehr gelungen, auch wenn es sich etwas schwer in die ursprüngliche Form zurückfalten lässt. Vielleicht bin ich auch nur zu ungeschickt. Wer neben dem ganzen Rumgepoge auch mal auf textliche Inhalte hört, kann sich hier bedienen. Ist eben kein 08/15-Sound, sondern ´ne Ecke anspruchsvoller.

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