Rückblick 14.02.09 Fatal, Landau
Am Samstag, den 14. Februar, waren wir mal wieder im Fatal in Landau und es war super!
Nachdem wir erstmal aufs Neue lernen mussten, dass die Augen meistens größer sind als der Magen und die Riesenpizza
mit Espresso runtergespült hatten, eröffneten Chuzpa den Abend. Die aus zwei Typen und einer Frau bestehende Band
macht tollen, melodischen Punkrock mit teilweise etwas pubertierend wirkenden Texten (oder was war das mit "Ejakulat
am Rad"???) - lohnt sich aber auf jeden Fall anzusehen bzw. -zuhören! Dicke Empfehlung!!
Danach brachten Stressfaktor die Bude zum Kochen und Markus entdeckte den alten Spruch für sich neu:
Der schönste Platz ist immer AUF der Theke!
Schließlich war es an uns, nachzulegen. Gar nicht so einfach, aber die Menge war derartig aufgeheizt, dass es einfach
weiter rund ging. Nach dem dritten Lied legte dann allerdings Flos Verstärker die übliche Bremse ein und begann
rumzuspinnen, sodass Flo versprach, ihn diesmal endgültig zu verschrotten (damit haben wir es schriftlich und ihr
dürft ihn bespucken, wenn ihr ihn nochmal mit seinem Vampire-Top sehen solltet).
Weiter gings: Die Stimmung kochte hoch und damit auch die Raumtemperatur. Bei Keine Angst riss eine Gitarrensaite und
ueberdosis grau musste ohne Bass gespielt werden, da die Box ausstiegt. Das war zu diesem Zeitpunkt aber sowieso schon
egal, da das Publikum die Bühne inklusive Mikro geentert hatte und fleißig mitsang. Zur Zugabe waren wir dann wieder
vollständig zu hören und das Fatal wurde zu unserem Erstaunen nicht komplett auseinandergenommen =)


Ein unvergesslicher Abend – auch wenn wir uns mal wieder über die Unzulänglichkeiten unseres Equipments geärgert haben...

Fatal und das Landauer Mohawkpublikum: two thumbs up und danke!


Rückblick "schneller. lauter. älter" im JUZ Mannheim, 22.11.2008
Zurück aus der Babypause und gleich wieder durchgestartet; schließlich
gab es auch einiges zu feiern! Und so absolvierten wir am 22. November unsere „schneller.lauter.älter“-15-Jahre-ueg-Jubiläumsparty im Juz Mannheim. Als Organisatorin hatten wir die Anarchistische Gruppe Mannheim gewinnen können, die uns an dem Abend dankenswerterweise den Rücken freihielten. Mit von der Partie waren Stressfaktor (die nicht nur durch ihr riesiges Backdrop-Transpi begeisterten), die Wehrkraftzersetzer und Memento Mori, sodass wir unser „über 50 JahrePunkrock“-Soll problemlos erfüllten.

Das Juz füllte sich etwas träge aber doch stetig. Wir spielten nach Stressfaktor, die den Abend großartig eröffnet hatten, und kamen leider erstmal nur bis zum ersten Refrain, da das Fell der Bassdrum riss. Glücklicherweise hatten WKZ ihr eigenes Schlagzeug mitgebracht, sodass wir nach einer kurzen Umbaupause mit der hübsch bemalten WKZ-Bassdrum weiterpielen konnten. Knapp 30 Minuten Geknüppel später holten wir Daniel auf die Bühne und ueg spielte in altbewährter Besetzung mit Tobi an der zweiten Gitarre vier weitere Nummern. Dazu gab´s Freibier aus 5-Liter-Fäßchen, deren „Zapfanlagen“ offensichtlich gar nicht so leicht zu bedienen sind. Leider blieb durch die Verzögerungen nicht mehr viel Zeit für weitere Zugaben und wir machten die Bühne für Memento Mori frei, die nach 5-6 Songs fließend in WKZ übergingen...

Alles in allem ein toller Abend, nette Leute, super Essen und zufriedene Bands und VeranstalterInnen. Nochmal vielen Dank an alle Beteiligten und
gerne wieder!!!


Rückblick "Rock gegen Rechts" in Mannheim am 20.06.2008

... ist leider auch nicht der Rede wert, wir haben halt als Lückenfüller für die Pop-Akademie fungiert. Eigentlich schade um die nette Veranstaltung, bei der wir in den letzten 2 Jahren trotz einiger Pannen (nicht unsererseits...) eine Menge Spaß hatten. Doch im 3. Jahr ist die Veranstaltung etwas komerzieller geworden... Man fragt sich ob die Pop-Aklademie zu viel Geld hat, um solche Events aufzukaufen. Daher: back to the roots, Falken!!!


Rückblick Köpi, Berlin & Oetinger Villa, Darmstadt, 13. & 14.06.


Köpi bleibt...
... uns lange in Erinnerung, aber leider nicht in der Besten! Nachdem wir nach 9 Stunden Autofahrt von einem Stau in den anderen geraten und daher mit 2 stündiger Verspätung in Berlin angekommen sind, mussten wir uns zunächst vom hauseigenen Mischer dumm  von der Seite anmachen lassen, während wir hundemüde und kaputt die Instrumente aufgebaut haben. Anderen Bands sei an dieser Stelle von der Köpi und deren Personal abgeraten! Dem Thomas -  dessen  Gruppe sich für diesen Abend in die Köpi eingemietet hatte -  ein dickes Dankeschön für die Einladung nach Berlin und die Orga. Erfreulicherweise gehörten die Kaput Krauts, die nach uns die Ehre hatten, ebenfalls zu den angenehmen Erscheinungen dieses Abends. Nette Jungs - Danke für die coole Musik!
Gig in Berlin abgehakt, (fast) den ganzen Weg wieder zurück in die Oetinger Villa und noch müder als am Abend vorher alles wieder ausgepackt und aufgebaut. Diesmal aber froh, bekannte und vor allem freundliche Gesichter zu sehen! Nachdem wir ordentlich vorgelegt hatten, waren Chaoze One und Ska Allüren an der Reihe. Chaoze hat gezeigt, dass er bei jedem Mal besser wird - eine Wahnsinns Show ohne Atempausen! Die Ska Allüren zeigten auf sehr sympathische Art und Weise, wie man Punk und Ska verknüpfen kann. Alles in allem ein super Abend, nur getrunken haben wir natürlich wieder zu viel!

Rückblick Karlsruhe, 17.05.08

Größer, heller und mit richtigen Toiletten ausgestattet ist es jetzt, das neue Crazy Kong, Vereinsheim des legendären Musikult e.V. Wir waren sehr beeindruckt. Zum Glück blieb unverändert: die fette Anlage, der gute Sound und die coole Belegschaft, die, ohne Aufhebens darum und Kohle daran zu machen, Selbstverwaltung, DIY und Pflege der unkommerziellen Subkultur praktiziert.

Gegen halb 11 schwang sich dann Dora Diamant auf die Bühne, um uns und die anderen 70 Zuhörer auf einen einstündigen, düsteren, aber schönen Trip zu schicken. Allen, die auf Düsterpunk stehen und Dora Diamant nicht kennen, sei unbedingt ihre Homepage und ihre CD ans Herz gelegt.
Dann war es an uns, nachzulegen.  Natürlich hat es wieder 2-3 Lieder gebraucht, um auf Betriebstemperatur zu kommen, danach hat es  aber ordentlich gerockt. Ob wir so sauber gespielt haben, darf bezweifelt werden, aber wir haben eineinhalb Stunden geschwitzt wie die Schweine und hatten Riesenspaß. Und wir können davon ausgehen, dass die Stimmung und die Aussagen beim Publikum angekommen sind. So sah es zumindest aus.
Crazy Kong, Rock on!!

Rückblick Karlsruhe / Zittau, 16.02.2008

 Nachdem der Gig in Karlsruhe aufgrund eines Notfalles ausfallen musste (wird am 17.05. nachgeholt - Danke!!!), haben wir uns am 16.02. auf den Weg nach Zittau ins Café Emil gemacht. Doch auch dieser Tag sollte nicht so reibungslos verlaufen, wie gehofft...
Auf der Fahrt fiel uns schon auf, dass wir die Setlist vergessen hatten. Als dann die Instrumente reingetragen wurden, war klar, dass wir auch die Hardware fürs Schlagzeug im Proberaum hatten liegen lassen. Zum Glück waren die Nitrominds, die gerade auf Deutschland-Tour sind, so nett, ihres zur Verfügung zu stellen. Alles geklärt, ab auf die Bühne und losgelegt. Als dann aber nach der Hälfte des Sets Flos Gitarrenverstärker uns im Stich gelassen und  20 Minuten unsrer Auftrittszeit gestohlen hatte, war der Ärger perfekt...  

Eye for an Eye, Leistungsgruppe Maulich und die Nitrominds haben aber dafür gesorgt, dass wir unsern Ärger vergessen und das Festival geniessen konnten. An dieser Stelle aber nochmal ein ganz dickes Lob and die Veranstalter: auch wenn es (nicht nur für uns) ein gutes Stück Autofahrt ist bis nach Zittau, es hat sich mehr als gelohnt. Ein Haufen netter Leute im Emil, eine hervorragende Küche und gute Bands - Danke nach Zittau!!!